17. Mai 2017

Gleichmann weist "Voigts verantwortungslose Panikmache" zurück

Waldkrankenhaus "Rudolf Elle" in Eisenberg. (Foto: CC Tnemtsoni/wikipedia)

„Mit der Aussage über die mögliche Unsicherheit in der Zukunft des Waldkrankenhaus „Rudolf Elle“ in Eisenberg spielt Mario Voigt erneut mit den Ängsten der Menschen, um die aus unserer Sicht notwendige Funktional-Verwaltungs- und Gebietsreform anzugreifen. Der Standort in Eisenberg ist jedoch nicht Gefahr.“ sagt Markus Gleichmann, Kreisvorsitzender der LINKEN im Saale-Holzland-Kreis. 

„Als Landtagsabgeordneter weiß er, dass der Krankenhausplan auf Landesebene erstellt wird und dabei die Versorgung der Bevölkerung das Kriterium ist, nicht die Struktur der Landkreise.“ So Gleichmann weiter. „Das Land Thüringen unterstützt das Elle-Krankenhaus intensiv, unter anderem mit Investitionshilfen in Höhe von 31 Millionen Euro in den vergangenen 3 Jahren. Herr Dr. Voigt betreibt Stimmungsmache, die zur Verunsicherung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses führt. Gerade im Gesundheitsbereich brauchen wir keine Ängste in der Mitarbeiterschaft, sondern Personal, dass aus einer persönlichen Sicherheit heraus mit und an kranken Menschen arbeiten kann. Wir bitten erneut die CDU, insbesondere die Abgeordneten Dr. Voigt und Fiedler auf den Boden der argumentativen Auseinandersetzung zurückzukehren und nicht mit Panikmache den eigenen politischen Vorteil in den Vordergrund zu stellen.“, so Gleichmann abschließend.