19. April 2018

Rassistischer Übergriff in Kahla

um heute bekannt gewordenen Angriff auf eine Wohngruppe minderjähriger Flüchtlinge äußert sich Kreisvorsitzender Markus Gleichmann. „Nach den Angriffen der Kahlaer Neonaziszene, die sich in der Vergangenheit vor allem in Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung äußerten, ist der Angriff vom Samstag Abend eine neue Dimension der Gewalt, die uns alle schockiert. Im Namen des Kreisverbandes DIE LINKE erkläre ich unsere Solidarität mit den betroffenen Bewohnern der Unterkunft und den Mitarbeitern des Sozialunternehmens. Es ist einfach ein Bruch jeder gesellschaftlichen Norm minderjährige Menschen anzugreifen und zu verletzen. ‚Angsträume‘ sind in Kahla mittlerweile leider Tatsache geworden“ so der Vorsitzende. 

„Innerhalb der letzten Jahre kam es zu mehreren Bedrohungen von Menschen, die sich in Kahla aktiv gegen Rechtsextremisten engagieren, so auch Mitgliedern unserer Partei. Wir danken allen Menschen, die sich in der Vergangenheit gegen menschenfeindliches, rassistisches Gedankengut engagiert haben. Doch es brauch endlich eine starkes zivilgesellschaftliches Bündnis, welches über schriftliche Erklärungen hinaus geht. Damit Kahla eine gute Zukunft hat, braucht es Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt. Auch seitens der Kreistagsfraktion sichern wir dem betroffenen Unternehmen jede Unterstützung zu, damit die gute Arbeit auch in Kahla weiter erhalten werden kann.“ erklärte Gleichmann, der auch stellv. Kreistagsfraktionsvorsitzender ist, abschließend. 

Quelle: http://www.mike-huster.de/nc/aktuell/aktuell/detail/artikel/rassistischer-uebergriff-in-kahla/